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Ein Kind spielt mit einem Ziegelstein.

Programme für Schulen und Kitas

Selbst einen Ziegel herstellen, Essen zubereiten auf einer "Kochmaschine", Geschichten vom Leben der Ziegler hören. Das sind nur einige Bausteine unserer Programme für Schulklassen und Kitagruppen. Eins haben alle gemeinsam: Statt staubtrockenem Lernen steht bei uns das Erleben im Vordergrund.

Fühlen und Wohlfühlen

Alter: 1 bis 3 Jahre mit Eltern/Erzieher*innen

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 20 (inkl. Erwachsene)

Kosten: 40 Euro plus 5 Euro Material plus Eintritt für Erwachsene
 

Die Kinder erleben spielerisch die Unterschiede zwischen verschiedenen Materialien wie Wasser, Stroh, Steinen und Lehm. Gemeinsam mit ihren Eltern können sie Tonkugeln formen.

Die Erwachsenen stellen anschließend einen kleinen Dachziegel her, in den die Kinder ihren Fuß oder ihre Hand drücken dürfen. Die Ziegel werden anschließend im Museum gebrannt.

Kompetenzbereiche: Das Programm fördert die Wahrnehmungsfähigkeit und motorische Fähigkeiten.

Abenteuer mit Zieglermeister Lehmann

Klassen: 1 bis 4

Dauer: 1,5 bis 2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro, 2 Begleitpersonen frei

Ziegelproduktion in vor-industrieller Zeit – da mussten sich die Arbeiter noch die Hände schmutzig machen. Ausgerüstet mit einer Schürze und einer selbst gebastelten Zieglermütze, schlüpfen die Kinder in die Rolle eines Zieglers. Ziegelmeister Lehmann weiht sie in die Geheimnisse der Handstrichziegelei ein und stellt ihnen das Rohmaterial und die Arbeitsabläufe vor. Jedes Kind stellt seinen eigenen Ziegel her, der später in der Ziegelei gebrannt und danach  abgeholt werden kann. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen, die schmutzig werden darf. Es empfiehlt sich, Ersatzkleidung und ein Handtuch mitzubringen.

Lerninhalte: Erlebnis- und problemorientiertes Handeln, Umgang mit authentischem Material, Teamwork, Erkennen von Abläufen in der Arbeitswelt

Feierabendziegel

Klassen: 1 bis 4

Dauer: 1 Stunde

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 40 Euro plus 5 Euro Material plus Eintritt, 2 Begleitpersonen frei

Auf den Dächern alter Häuser befinden sich manchmal noch Ziegel mit geheimnisvollen Zeichen, Jahreszahlen oder Sinnsprüchen. Die Kinder suchen in der Ausstellung nach derartigen Ziegeln und ergründen die Botschaften auf diesen „Feierabendziegeln“. Anschließend dürfen sie selbst einen solchen Dachziegel herstellen.

Lerninhalte: Schüler- und handlungsorientiertes Erkunden des Museums, Förderung der Wahrnehmungs- und Orientierungsfähigkeit sowie motorischer und kreativer Fertigkeiten

Im Takt der Maschinen

Klasse: 3 bis 4

Dauer: 1,5–2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro, 2 Begleitpersonen frei

Mit der Industrialisierung und der Massenproduktion von Ziegelsteinen änderten sich viele Abläufe auf der Ziegelei. In Kleingruppen erkunden die Kinder, wie Muldenkipper, Förderbänder, Strangpresse und Ringofen funktionierten und stellen ihre Ergebnisse auf einem gemeinsamen Weg durch die Maschinenziegelei vor. An verschiedenen Modellen können sie die Arbeitswelt der Ziegler spielerisch erproben. Im Maschinenhaus setzen sie eine Transmissionsanlage in Gang. Am Kollergang müssen alle Kräfte eingesetzt werden, um mit den schweren eisernen Rädern die Lehmklumpen zu zermahlen. Am Ende gilt es, das Modell des Ringofens in Betrieb zu nehmen.
 
Lerninhalte: Schüler- und handlungsorientiertes Erkunden der Maschinenziegelei, handlungsorientiertes Erkennen der Mechanismen der Maschinen an Experimentierstationen, aufmerksames Zuhören, Gruppenarbeit

Essen wie Ziegelmeister Lehmann

Klassen: 3 bis 4

Variante Kartoffel:

Dauer: zirka 2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro plus 0,50 Euro Material pro Kind, 2 Begleitpersonen frei


Variante Marmelade:

Dauer: zirka 3 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 60 Euro plus 1,50 Euro Material pro Kind, 2 Begleitpersonen frei

Nudeln und Pizza – das sind vielleicht die Lieblingsgerichte von heute. Aber was aßen die Ziegler, die in der Fremde auf Ziegelei gingen, und ihre Familien zuhause? Das gilt es zu erkunden und auszuprobieren. Erste Aufgabe ist es, die Kochmaschine in Gang zu bringen, um Pellkartoffeln oder Marmelade zu kochen. Ausgerüstet mit Fragebögen finden die Kinder heraus, was damals auf dem Speiseplan stand. Beim Essen der Pellkartoffel oder Marmelade auf Brot besprechen sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen früher und heute.

Lerninhalte: Schüler- und handlungsorientiertes Erkunden der Ausstellung, Gruppenarbeit, Reflexion der Gruppenarbeit, Vergleich historischer und aktueller Lebenswelten.

Essen wie Ziegelmeister Lehmann

Klassen: 5 bis 6

Variante Kartoffel:

Dauer: circa 2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro plus 0,50 Euro Material pro Kind, 2 Begleitpersonen frei


Variante Marmelade:

Dauer: circa 3 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 60 Euro plus 1,50 Euro Material pro Kind, 2 Begleitpersonen frei

Nudeln und Pizza – das sind vielleicht die Lieblingsgerichte von heute. Aber was aßen die Ziegler, die in der Fremde auf Ziegelei gingen, und ihre Familien zuhause? Das gilt es zu erkunden und auszuprobieren. Erste Aufgabe ist es, die Kochmaschine in Gang zu bringen, um Pellkartoffeln oder Marmelade zu kochen. Ausgerüstet mit Fragebögen finden die Kinder heraus, was damals auf dem Speiseplan stand. Beim Essen der Pellkartoffel oder Marmelade auf Brot besprechen sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen früher und heute.

Lerninhalte: Schüler- und handlungsorientiertes Erkunden der Ausstellung, Gruppenarbeit, Reflexion der Gruppenarbeit, Vergleich historischer und aktueller Lebenswelten.

Zeitreise ins Zieglerleben

Klassen: 5 bis 6

Dauer: 1,5–2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro, 2 Begleitpersonen frei

Im Zeitreisezug beginnt die Fahrt zurück ins Jahr 1920. Kaum in die Zieglerjacken geschlüpft, stecken die Kinder schon tief in ihren Rollen. In Kleingruppen erkunden sie die Lebensbedingungen der Wanderziegler. Nach Anwerbung und Anreise werden sie selbst aktiv: Sie heizen die Kochmaschine an, stopfen Jutesäcke mit Stroh und waschen auf dem Waschbrett. Dabei entdecken die kleinen Zieglerinnen und Ziegler „auf Kampagne“, was es bedeutete, vor hundert Jahren zu leben und zu arbeiten.

Lerninhalte: Rollenspiel, schüler- und handlungsorientiertes Erkunden der Ausstellung mit authentischen Materialien, Übertragen des Erlernten auf authentisches Material, Gruppenarbeit, Reflexion der Gruppenarbeit

Von der Hand- zur Maschinenarbeit

Klassen: 8 bis 10

Dauer: zirka 2 Stunden

Teilnehmerzahl: maximal 25

Kosten: 45 Euro, 2 Begleitpersonen frei

In Gruppen erkunden die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsplätze in der Ziegelei. Sie durchlaufen allen Stationen auf dem Weg vom Lehm zum Ziegel: Lehmgewinnung und -verarbeitung, Energieerzeugung, Brand der Ziegel sowie Lebensbedingungen der Arbeiter.

Die Jugendlichen untersuchen die konkreten Arbeitsabläufe, die Arbeitsbelastungen und die Veränderungen durch die Mechanisierung und Beschleunigung der Arbeit. Zeitzeugenberichte von ehemaligen Beschäftigten der Ziegelei Beermann machen den Arbeitsalltag anschaulich.

Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse zum Abschluss den Klassenkameraden.

Lerninhalte: Vergleich historischer und aktueller Arbeitsrealitäten, handwerklicher und industrieller Herstellungsverfahren, Reflexion der Gruppenarbeit, Nutzen verschiedener Informationsquellen und Wiedergabe der Information in sachgerechter Sprache

Information und Anmeldung unter Tel. 05232 9490-0 oder über das Anmeldeformular.

Information und Buchung

Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren sowie Schüler*innen ist frei. Gruppen benötigen mindestens 2 Begleitpersonen (Eintritt frei).

Informationen und Buchungen unter Tel. 05232 9490-0 oder über unser Anmeldeformular.

LWL-Mobilitätsfond

Unter dem Motto "Wir bewegen Kinder und Jugendliche" hat der LWL einen Mobilitätsfonds ins Leben gerufen. Er ermöglicht Schulen, Kitas und Kindergärten, die im Verbandsgebiet ansässig sind, die Erstattung der Fahrtkosten zu einem LWL-Museum. Ein Antrag muss im Vorfeld gestellt werden.