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Barrierefreiheit

Infrastruktur und Angebote für Menschen mit Behinderung

Die LWL-Museen für Industriekultur haben sich auf den Weg gemacht, ihre Gebäude und Angebote allen Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – zugänglich zu machen. Die Maßnahmen reichen von der Verbesserung der Infrastruktur bis hin zu Bildungsangeboten wie inklusiven Führungen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

Rampen, Rollstühle, Wege, Sanitäranlagen

Der Haupteingang des Museums ist ebenerdig. Ein Hinweisschild kennzeichnet den Eingang. Die Eingangstür öffnet sich automatisch. Sie besteht aus zwei Flügeltüren. An der Kasse halten die Mitarbeitenden Orientierungspläne für das Freigelände des Museums bereit. Auf dem Freigelände und im Gebäude sind Rundwege und Toiletten ausgeschildert.

An der Kasse können Sie kostenlos Rollstühle ausleihen. Es stehen ein Rollstuhl und ein Rollator zur Verfügung. Beide sind für das Außengelände geeignet. Schließfächer für Wertsachen befinden sich im Flur vor der Herrentoilette. Es wird ein Eurostück benötigt. Der Bereich ist nur etwa 1,20 Meter breit.

Beschaffenheit der Wege

Die Wege auf dem Außengelände des Museums sind wassergebundene Schotterwege. Bei schlechtem Wetter schwemmt der Regen sie stark auf. Auch der Fußweg im Zieglergarten ist mit grobem Schotter ausgelegt. Zudem liegt auf dem Außengelände ein Schienenstrang. Er ist ebenerdig in den Boden eingelassen. Die Informationstafeln auf dem Außengelände sind zum Großteil unterfahrbar.

In den Ausstellungsräumen

Die Wege innerhalb des Museumsgebäudes, dem Neubau, sind rollstuhlgerecht. Im Ringofen ist der Boden mit Sand befestigt. Um auf den Ringofen zu gelangen, ist eine Rampe installiert. Sie hat eine Neigung von maximal 35 Prozent. In der Ausstellung ist der Großteil der Vitrinen nicht unterfahrbar. Um in den Kotten zu gelangen, kann eine Rampe angelegt werden. Informationen erhalten Sie an der Kasse.

Der 4. Klasse-Waggon ist nur über eine historische Treppe mit hohen Stufen zu erreichen. Eine moderne Treppe ist in Planung. Der Eingang zur Ausstellung "In der Fremde" ist nur über eine Stufe zu passieren, die erste Etage über eine Treppe. Im Maschinenhaus ist die Strangpresse ebenerdig angelegt. Andere Maschinen wie Kollergang und Kastenbeschicker sind über eine Holztreppe mit beidseitigem, innerem Handlauf und eine Gittertreppe mit beidseitigem, äußerem Handlauf zu erreichen. Die Schmiede hat eine ebenerdige Lage. Der Boden besteht aus festgetretenem Lehm.

Sanitäranlagen

Eine behindertengerechte Toilette gibt es jeweils im Museumsneubau und auf dem Außengelände. Die Toiletten auf dem Außengelände sind auch auf dem Lageplan des Museums verzeichnet. Die Toiletten sind ebenerdig erreichbar. Bei schlechtem Wetter ist die Tür zu den Toiletten des Außenbereiches manchmal schwer zu öffnen.

Führung in deutscher Gebärdensprache

Regelmäßig samstags findet an einem der acht Standorte der LWL-Museen für Industriekultur eine inklusive Führung mit Gebärdendolmetscher:innen statt. Die Termine finden Sie auf unserer Seite Veranstaltungen. Auf der Zeche Zollern und der Henrichshütte Hattingen sind diese Führungen auch für schwerhörige Menschen geeignet (Personenführungsanlage).

Zur Übersicht der Gebärdenführungen in den LWL-Museen

Führung für Menschen mit Sehbehinderung

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Zielgruppe: Erwachsene sowie Schülerinnen und Schüler von Förderschulen mit dem speziellen Förderschwerpunkt Sehen

Wie ein Ziegel entsteht und wie die lippischen Ziegler gelebt haben, können blinde und sehbehinderte Besuchende haptisch und akustisch erleben: Die einzelnen Herstellungsschritte vom Lehm zum fertigen Ziegel lassen sich in der Handstrichziegelei begreifen. Wer will, kann sich selbst die Hände schmutzig machen und unter Anleitung einen eigenen Ziegel herstellen.

Das Ringofenmodell funktioniert wie ein Baukasten und erklärt nachvollziehbar Ofenaufbau und Technik des Ziegelbrands. Beim Begehen des erhaltenen Ringofens erkunden die Besuchenden das Original in seiner Größendimension, Funktions- und Bauweise: Sie ertasten die Schüttlöcher für die Befeuerung mit Koks, erleben die Krümmung und Mauerung der Ofenwände.

Im Zieglerkotten tauchen Sie in die Lebenswelt der Zieglerfamilien ein: Der Stall mit gackernden Hühnern und grunzenden Schweinen sowie der Garten mit Gemüse und duftenden Kräutern geben einen sinnlichen Eindruck davon, was damals auf den Tisch kam.

Für Kinder gibt es das freie Gestalten mit dem natürlichen Werkstoff Ton. Sie können eigene Fähigkeiten erproben: ein Stück Ton anfassen, spielen, kneten, rollen, die Finger hinein bohren. Dabei können Kugeln, Schlangen, Finger- oder Handabdrücke entstehen.

Information und Anmeldung:

ziegelei-lage@lwl.org

Tel: 05232 9490-0

Fax: 05232 9490-38

Inklusion

Reisen für Alle

Die Ziegelei Lage ist im Rahmen der bundesweiten Initiative „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die detaillierten Prüfberichte finden Sie unter folgendem Link:

Zu den Prüfberichten

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Inklusion beim LWL

Weitere Informationen zum Thema Inklusion beim LWL finden Sie unter folgendem Link:

Richtung Inklusion

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